THG-Quote-Vergleich: Die besten Anbieter für dein Elektroauto
Mehr als vier von zehn E-Auto-Haltern in Deutschland verzichten inzwischen auf ihre THG-Prämie. Die Teilnahmequote ist von 75 Prozent in den Jahren 2022 und 2023 auf nur noch 58 Prozent gefallen (ecomento.de, 21.07.2026). Das ist Geld, das jedes Jahr einfach liegen bleibt, und der Grund dafür ist vermutlich ziemlich banal: Der Antrag dauert ein paar Minuten, aber er steht auf keiner To-do-Liste.
Bevor du in einen THG-Quote-Vergleich einsteigst, noch eine ehrliche Vorwarnung. Die Prämie ist nicht mehr das, was sie 2022 war. Damals waren rund 400 Euro pro Fahrzeug drin. Anfang 2024 lag sie nur noch bei etwa 85 Euro, ein Einbruch von rund 75 Prozent (pv magazine, 22.03.2024). Bis Mitte 2026 hat sich der Markt wieder auf ungefähr 300 Euro erholt. Besser als nichts. Aber eben kein Geldregen.
Stand: 25.07.2026. THG-Prämien und Tarife ändern sich laufend. Prüf jeden Betrag vor der Anmeldung auf der Seite des Anbieters nach.
Wie die THG-Quote funktioniert, in einer Minute
Die Rechtsgrundlage ist die 38. BImSchV. Mineralölkonzerne, im Amtsdeutsch "Quotenverpflichtete", müssen den CO2-Ausstoß der Kraftstoffe senken, die sie verkaufen. Aktuell um 9,25 Prozent, bis 2030 um 25 Prozent (Verbraucherzentrale, Stand 04.03.2026). Wer das nicht schafft, kauft sich frei.
Und hier kommst du ins Spiel. Dein E-Auto spart Emissionen ein. Das Umweltbundesamt bescheinigt diese Einsparung als Zertifikat, ein Anbieter bündelt Tausende solcher Zertifikate und verkauft sie an die Quotenverpflichteten weiter. Du bekommst einen Teil des Erlöses, der Anbieter behält den Rest.
Das Ganze ist reine Papierarbeit. Kein Nachweis über gefahrene Kilometer, kein Ladeprotokoll, nichts. Für jedes Fahrzeug wird pauschal ein Verbrauch von 2.000 kWh im Jahr unterstellt, egal ob du 3.000 oder 40.000 Kilometer fährst (Verbraucherzentrale, 04.03.2026). Das ist einer der wenigen Fälle, in denen deutsche Bürokratie zu deinen Gunsten vereinfacht.
Wer Anspruch hat, und wer nicht
Nur reine Elektrofahrzeuge. Plug-in-Hybride sind ausdrücklich ausgeschlossen, weil sie weiterhin Benzin oder Diesel verbrennen können.
Nur der eingetragene Halter. Es spielt keine Rolle, wer den Wagen tatsächlich fährt. Entscheidend ist, wer in der Zulassungsbescheinigung Teil I steht.
Ein Fahrzeug, ein Kalenderjahr, eine Zertifizierung. Danach ist das Jahr für dieses Fahrzeug durch.
Ein Dokument reicht. Zulassungsbescheinigung Teil I, als Foto oder Scan. Mehr will kein seriöser Anbieter von dir.
Es geht ums Fahrzeug, nicht um deine Wallbox. Ob du zu Hause an einer 11-kW-Box lädst oder an der Schuko-Steckdose in der Garage, ändert an der Prämie nichts.
Der letzte Punkt ist der, den die meisten unterschätzen. Die THG-Quote hängt nicht am Ladepunkt und nicht am Kauf irgendeiner Hardware. Sie hängt am Fahrzeug. Wenn du ohnehin gerade klärst, welche Ladeleistung dein Anschluss überhaupt hergibt, ist das eine völlig separate Baustelle. Die Prämie kassierst du unabhängig davon.
Zum 1. Januar 2026 waren erstmals über zwei Millionen reine Elektro-Pkw in Deutschland zugelassen, genau 2.034.260 (Kraftfahrt-Bundesamt, 27.02.2026). Rechne die 58 Prozent Teilnahmequote dagegen, und du landest bei über 800.000 Fahrzeugen, deren Halter die Prämie liegen lassen.
Die Anbieter im THG-Quote-Vergleich
| Anbieter | Auszahlung PKW | Modell | Auszahlungsdauer | Datenstand |
|---|---|---|---|---|
| Elektrovorteil | 350 € Standard (300 € Basis plus 50 € Neuwagenbonus), 300 € bei Sofortzahlung (abzüglich 50 € Sofort-Gebühr) | fix, zwei Tarife, Auszahlungsgarantie | Standard 8 bis 12 Wochen, Sofort 5 Werktage | Stand: 13.07.2026 |
| Geld für eAuto | 340 € Express, 390 € Garantie, bis zu 400 € marktbasiert (90 % des Marktpreises) | fix plus variabel, drei Tarife | Express max. 7 Tage, sonst 18 bis 24 Wochen | Anbieterangabe, kein Datumsstempel |
| EnBW | 330 € garantiert | fix, ein einziger Tarif | "in der Regel wenige Wochen" | Anbieterangabe, kein Datumsstempel |
| Wir kaufen deine THG | 165 € plus 50 € Neukundenbonus (nur erstes Fahrzeug, zeitlich limitiert), zusammen 215 € | fix, garantiert | 5 Tage nach UBA-Zertifizierung, Zertifizierung selbst 20 bis 24 Wochen | Anbieterangabe, kein Datumsstempel |
Eine wichtige Einschränkung zu dieser Tabelle, und sie betrifft nicht die Zahlen, sondern ihr Alter. Nur Elektrovorteil trägt auf der eigenen Seite einen Datumsstempel innerhalb des Zeitraums, den wir für diesen Vergleich geprüft haben. Bei den anderen drei standen die Beträge zwar live auf der Seite, aber ohne jede Angabe, seit wann. Deshalb steht dort "wirbt aktuell mit" und nicht "lag im Juli 2026 bei". Klingt kleinlich? Ist es nicht. Der Markt ist in zwei Jahren um 75 Prozent eingebrochen. Eine Zahl ohne Datum ist da bestenfalls die halbe Zahl.
Elektrovorteil: die am besten belegte Prämie
Bei Elektrovorteil liegt die PKW-Prämie bei 350 Euro, zusammengesetzt aus 300 Euro Basisprämie und 50 Euro Neuwagenbonus (Stand: Juli 2026). Wer nicht warten will, nimmt die Sofortzahlung: Auszahlung in fünf Werktagen, dafür zieht der Anbieter eine Gebühr von 50 Euro ab, unterm Strich also 300 Euro.
Der Standardweg dauert 8 bis 12 Wochen nach der UBA-Bestätigung. Interessant ist die zugesagte Auszahlungsgarantie: Einmal zugesagte Prämien werden laut Anbieter nicht nachträglich gekürzt. Genau das ist in diesem Markt in der Vergangenheit schon anders gelaufen.
Geld für eAuto: die höchsten beworbenen Beträge
Drei Tarife, und der Unterschied zwischen ihnen ist im Kern eine Wette. Express zahlt 340 Euro innerhalb von maximal sieben Tagen. Der Garantie-Tarif bringt 390 Euro, braucht aber 18 bis 24 Wochen. Marktbasiert schüttet 90 Prozent des tatsächlich erzielten Marktpreises aus, bis zu 400 Euro, ebenfalls nach 18 bis 24 Wochen.
"Bis zu 400 Euro" ist dabei eine Obergrenze und kein Versprechen. Der Anbieter verkauft dein Zertifikat erst später, und was er dann dafür bekommt, weiß im Juli noch niemand. Der Preis schwankt seit Jahren. Das macht es zu einem echten Risiko, nicht zur Formalie. Für diese Beträge nennt der Anbieter kein Datum, deshalb stehen sie hier ohne "Stand".
EnBW: eine Zahl, ein Tarif, eine frühere Frist
330 Euro garantiert, keine Wahl zwischen schnell und maximal, keine Bonusprogramme. Ausgezahlt wird nach Anbieterangabe in der Regel innerhalb weniger Wochen nach dem Upload, wobei die Bearbeitung beim Umweltbundesamt das verzögern kann.
Praktisch relevanter als der Betrag ist ein Detail im Kleingedruckten: EnBW nimmt Anträge nur bis zum 31. Oktober an, also gut zwei Wochen vor der gesetzlichen Frist. Wer im November aufwacht, ist bei diesem Anbieter zu spät, auch wenn das Umweltbundesamt theoretisch noch Zeit hätte. Plug-in-Hybride, E-Motorräder und E-Roller sind ausgeschlossen, leichte Nutzfahrzeuge nur für Geschäftskunden zugänglich.
Wir kaufen deine THG: der niedrigste geprüfte Betrag
165 Euro Grundprämie plus 50 Euro Neukundenbonus, zusammen 215 Euro. Der Bonus gilt nur fürs erste Fahrzeug und ist zeitlich limitiert, im Folgejahr fällt er also weg.
Das liegt spürbar unter dem Marktniveau von rund 300 Euro, das ecomento.de für Mitte 2026 nennt, und unter jedem anderen PKW-Angebot in diesem Vergleich. Der Anbieter bezeichnet den Betrag als garantiert, aber diese Garantie bezieht sich auf Preisstabilität nach der Zusage, nicht auf einen Marktvergleich. Ein garantiert niedriger Betrag bleibt ein niedriger Betrag. Dazu kommt: Die Zertifizierung selbst dauert 20 bis 24 Wochen, die versprochene Auszahlung nach fünf Tagen greift also erst danach.
Transporter, Lkw und Busse: die Klasse, die kaum jemand vergleicht
Die meisten THG-Vergleichsseiten hören beim PKW auf. Wenn du einen elektrischen Transporter fährst oder einen kleinen Fuhrpark verwaltest, wird es aber erst hier interessant. Bei Elektrovorteil sieht die Staffelung so aus (Stand: Juli 2026):
Leichtes Nutzfahrzeug (N1): 350 bis 500 Euro
Mittelschweres Nutzfahrzeug (N2): 2.625 bis 3.140 Euro
Schweres Nutzfahrzeug (N3): 4.225 bis 5.060 Euro
Bus (M3): 9.055 bis 10.850 Euro
Ein einziger E-Bus bringt also mehr als dreißig PKW zusammengenommen. Wer geschäftlich mehrere Fahrzeuge hält, sollte den Aufwand einmal gegen diese Summe rechnen, bevor er das Thema als Kleinkram abhakt.
Vier Anbieter, für die es keine belastbare Zahl gibt
Ein Vergleich ist nur so ehrlich wie das, was er weglässt. Vier Anbieter tauchen in der Tabelle oben bewusst nicht auf, aus zwei völlig verschiedenen Gründen.
GreenTrax und smartificate sind live, veröffentlichen aber keinen PKW-Betrag. GreenTrax richtet sich erkennbar an Unternehmen und Flotten und schreibt selbst, der Preis hänge unter anderem vom angefragten Volumen und von der Flexibilität beim Auszahlungszeitpunkt ab. Ein pauschaler Verbraucherpreis existiert dort nicht. Smartificate wirbt mit einer "garantierten Auszahlung", nennt auf der eigenen Seite aber keinen Betrag. Zahlen aus Drittquellen gab es, sie widersprachen sich jedoch und trugen kein Datum. Also führen wir hier keine.
Quotando und THG-Börse konnten wir zum Recherchezeitpunkt nicht öffnen. quotando.de lieferte ein abgelaufenes Zertifikat, thg-boerse.de wies den TLS-Handshake mit einem Hostnamen-Fehler ab. Das ist zunächst nur eine technische Störung und beweist gar nichts über die Anbieter selbst. Wir nennen für beide trotzdem keinen Betrag und sprechen keine Empfehlung aus, weil wir schlicht nichts gesehen haben, worauf sich eine Empfehlung stützen könnte. Wenn du dich bei einem der beiden anmelden willst, ruf die Seite selbst auf und schau, ob sie inzwischen sauber lädt.
Was die THG-Quote wirklich noch wert ist
Kurz die unangenehme Kurve. 2022 lag die Prämie bei rund 400 Euro. Anfang 2024 nur noch bei etwa 85 Euro, ein Rückgang von rund 75 Prozent (pv magazine, 22.03.2024). Mitte 2026 sind wir wieder bei ungefähr 300 Euro (ecomento.de, 21.07.2026).
Warum der Absturz? Der Bundesverband THG Quote verwies damals auf mutmaßlich falsch deklarierte Biodiesel-Importe. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bonn wurde allerdings mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Das ist also ein Verdacht geblieben und kein bewiesener Zusammenhang. Alles darüber hinaus geht über das hinaus, was die Quellen hergeben.
Was du daraus mitnehmen solltest: Diese Prämie ist keine Konstante. Sie war schon dreieinhalbmal so hoch und schon ein Viertel so hoch wie heute, innerhalb von vier Jahren. Verlass dich bei der Kostenrechnung fürs E-Auto also nicht darauf, dass die 300 Euro nächstes Jahr wieder da sind. Bei der Förderung für die Wallbox selbst gilt übrigens dieselbe Vorsicht, nur mit anderen Programmen und anderen Fristen.
Die Frist ist der 15. November, nicht Ende Februar
Diesen Punkt bekommt ein großer Teil der deutschen THG-Inhalte falsch hin, und zwar hartnäckig.
Die Frist für die Zertifizierung beim Umweltbundesamt endet am 15. November des jeweiligen Quotenjahres (pv magazine, 13.10.2023). Nicht Ende Februar.
Woher kommt das Missverständnis? Es gibt tatsächlich eine Frist zum 28. Februar. Die gilt aber für Betreiber öffentlicher Ladepunkte, die ihre real abgegebenen Kilowattstunden melden (Verbraucherzentrale, 04.03.2026). Mit deinem privaten Fahrzeug hat sie nichts zu tun. Diese Verwechslung sorgt dafür, dass sich manche im Januar entspannt anmelden und sich später wundern, warum das Jahr weg ist.
Dazu kommen die anbietereigenen Vorlauffristen. EnBW schließt schon am 31. Oktober, andere machen es ähnlich, damit sie die Anträge bündeln und rechtzeitig weiterreichen können. Praktisch heißt das: Wenn du das hier im Sommer liest, hast du noch reichlich Zeit. Aber nicht ewig, und der Puffer ist kleiner, als das gesetzliche Datum vermuten lässt.
Steuern: privat steuerfrei, betrieblich nicht
Für Privatpersonen ist die THG-Prämie in der Regel steuerfrei. Bei Fahrzeugen im Betriebsvermögen zählt sie dagegen als Betriebseinnahme und wird nach den normalen Regeln versteuert (Verbraucherzentrale, Stand 04.03.2026).
Bei einem Firmenwagen, den du auch privat nutzt, lohnt sich vor der Anmeldung ein kurzer Anruf beim Steuerberater. Die 350 Euro sind es nicht wert, dass du später eine Buchung zurückdrehen musst.
Worauf du bei der Anbieterwahl achten solltest
Die eigentliche Entscheidung ist keine Preisfrage, sondern eine Risikofrage. Willst du einen kleineren Betrag sicher und schnell, oder einen größeren Betrag später und unter Vorbehalt?
Fix und schnell heißt: weniger Geld, dafür Bargeld in der Hand, unabhängig davon, wie sich der Zertifikatspreis bis zum Verkauf entwickelt. Marktbasiert heißt: mehr auf dem Papier, aber der Anbieter zahlt dich erst aus, nachdem er verkauft hat. Bei einem Preis, der seit 2022 überwiegend gefallen ist, ist die zweite Variante die riskantere. Für 40 oder 50 Euro Unterschied ein halbes Jahr zu warten, halten wir für die schlechtere Wette. Das ist allerdings eine Einschätzung und kein Rechenergebnis.
Das zweite Risiko ist konkreter. Die E-Quota GmbH, Verbrauchern bekannt unter der Marke "E-Mobia" aus Berlin, meldete Mitte 2023 Insolvenz an. Das Unternehmen erklärte damals, die Erlöse aus der Quotenvermarktung seien bereits eingegangen, die Auszahlung an die Fahrzeughalter sei aber wegen des Insolvenzverfahrens ausgesetzt (pv magazine, 13.10.2023). Das Geld war also nicht verschwunden. Es war eingefroren, und über die Insolvenztabelle kommt davon erfahrungsgemäß wenig zurück.
Und jetzt der Punkt, der die Anbieterwahl überhaupt erst wichtig macht: Sobald das Umweltbundesamt dein Fahrzeug für ein Quotenjahr zertifiziert hat, kannst du dasselbe Fahrzeug in diesem Jahr nicht einfach woanders einreichen. Einmal falsch entschieden ist für dieses Jahr falsch entschieden.
Seriöse Anbieter beantworten die folgenden Fragen von sich aus, ohne dass du nachhaken musst. Worauf du also schauen solltest, bevor du auf Absenden klickst:
Steht auf der Seite ein Datum? Eine Prämie ohne Datumsstempel ist eine Behauptung von irgendwann.
Ist der Betrag garantiert oder nur eine Obergrenze? "Bis zu" ist beides nicht.
Wie lange dauert die Auszahlung, und ab wann läuft diese Frist überhaupt? Manche Anbieter zählen erst ab der UBA-Zertifizierung, die selbst Monate braucht.
Verlängert sich der Vertrag automatisch fürs nächste Jahr? Das nimmt dir die Wechselmöglichkeit, bevor du sie überhaupt bemerkst.
Wie erreichbar ist der Anbieter, und wie sauber sieht seine Seite aus? Ein kaputtes Zertifikat ist kein Beweis für irgendetwas, aber es ist auch kein gutes Zeichen.
Fazit
Das Ergebnis dieses THG-Quote-Vergleichs in einem Satz: Die THG-Quote ist heute ein netter Nebeneffekt und kein Geschäftsmodell. Rund 300 Euro im Jahr, für zehn Minuten Arbeit und ein Foto vom Fahrzeugschein. Wer das liegen lässt, verschenkt über die Haltedauer eines E-Autos schnell einen vierstelligen Betrag, und genau das tun aktuell mehr als vier von zehn Haltern.
Unsere Einschätzung zur Tarifwahl: Nimm den fixen Betrag. Die marktbasierten Modelle versprechen 40 bis 60 Euro mehr und liefern sie in einem Markt, der seit vier Jahren überwiegend nach unten zeigt, eben vielleicht auch nicht. Der Abstand zwischen "beantragt" und "auf dem Konto" ist bei den Garantie-Tarifen ohnehin schon großzügig genug.
Die Wallbox ist davon eine komplett getrennte Entscheidung, mit anderen Zahlen und anderen Fristen. Wenn du gerade auch dabei bist: In unserem großen Wallbox-Vergleich stehen die Modelle nach Leistungsklasse sortiert, dazu was bei der Montage tatsächlich passiert (Demnächst). Die THG-Prämie holst du dir davon unabhängig. Sie hängt am Auto, nicht am Ladepunkt.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die THG-Prämie 2026?
Für einen PKW liegt der Markt Mitte 2026 bei rund 300 Euro. Die Anbieter in diesem Vergleich bewerben Beträge zwischen 215 und 400 Euro, je nach Tarif und Auszahlungsgeschwindigkeit. Garantierte Sofortbeträge liegen tendenziell niedriger, marktbasierte Modelle höher, dafür unsicherer. Nutzfahrzeuge und Busse liegen deutlich darüber, ein E-Bus kann fünfstellig werden.
Wann muss ich die THG-Quote beantragen?
Die gesetzliche Frist beim Umweltbundesamt endet am 15. November des jeweiligen Quotenjahres. Viele Anbieter setzen sich selbst eine frühere Deadline, damit sie die Anträge bündeln und weiterreichen können. EnBW nennt zum Beispiel den 31. Oktober. Wer im Sommer daran denkt, hat noch reichlich Luft. Wer es auf November schiebt, spielt mit dem ganzen Jahr.
Wie lange dauert die Auszahlung der THG-Prämie?
Das hängt komplett vom Tarif ab. Sofort- und Express-Tarife zahlen nach Anbieterangabe innerhalb von fünf bis sieben Tagen, kosten dich dafür eine Gebühr oder einen niedrigeren Betrag. Standardtarife brauchen 8 bis 12 Wochen, marktbasierte Modelle teils 18 bis 24 Wochen. Verzögerungen bei der UBA-Zertifizierung schlagen auf jeden Tarif durch.
Ist die THG-Prämie jährlich oder einmalig?
Jährlich. Jedes reine Elektrofahrzeug lässt sich pro Kalenderjahr genau einmal zertifizieren, danach ist das Jahr für dieses Fahrzeug verbraucht. Du meldest dich also jedes Jahr neu an, meist mit demselben Foto der Zulassungsbescheinigung Teil I. Manche Anbieter verlängern automatisch. Prüf das, wenn du dir offenhalten willst, den Anbieter zu wechseln.
Welcher THG-Anbieter zahlt am meisten?
Auf dem Papier Geld für eAuto mit bis zu 400 Euro im marktbasierten Tarif. Diese Zahl ist aber eine Obergrenze und kein Versprechen, und die Auszahlung dauert bis zu 24 Wochen. Die höchste fest zugesagte PKW-Prämie in diesem Vergleich sind 390 Euro im Garantie-Tarif desselben Anbieters. Am saubersten datiert ist Elektrovorteil mit 350 Euro.
Bekomme ich die THG-Quote auch für einen Plug-in-Hybrid?
Nein. Nur rein batterieelektrische Fahrzeuge sind berechtigt, weil ein Plug-in-Hybrid weiterhin fossilen Kraftstoff verbrennen kann. Das gilt unabhängig davon, wie viel du tatsächlich elektrisch fährst. E-Motorräder, E-Roller und elektrische Nutzfahrzeuge haben eigene Klassen mit eigenen Beträgen, sind aber nicht bei jedem Anbieter im Programm.
Kann ich den THG-Anbieter wechseln?
Von Jahr zu Jahr ja, innerhalb eines Jahres praktisch nicht. Sobald das Umweltbundesamt dein Fahrzeug für ein Quotenjahr zertifiziert hat, lässt es sich für dasselbe Jahr nicht noch einmal woanders einreichen. Der Wechsel ist also eine Entscheidung vor dem Antrag, nicht danach. Achte deshalb besonders auf automatische Verlängerungen.